Blindprägung

Mit einer Blindprägung wird’s dreidimensional.
Nutzen Sie eine Blindprägung und laden Sie zum Anfassen ein!
Denn diese Druckveredelung können Sie fühlen!

Was ist Blindprägung

Als ein dreidimensionales Highlight und für die Aufwertung Ihres Produkts bietet sich die Blindprägung als besonders haptische Druckveredelung an. Denn bei diesem Verfahren werden die ausgewählten Elemente bzw. Motive auf dem Bedruckstoff fühlbar hervorgehoben – entweder vertieft oder erhaben. Die Blindprägung ist die älteste Form der Druckveredelung. Bereits im alten Ägypten und in Mesopotamien, 2000 Jahre vor unserer Zeitrechnung, wurde diese Technik als eine Art Druckverfahren genutzt: Mit extra angefertigten Stempeln oder Siegeln kennzeichnete und verzierte man unter anderem Tongefäße, Ziegel oder auch Brot. Ornamente oder Texte wurden so sichtbar. Und im antiken Griechenland begann schließlich das Prägen von Silbermünzen mittels Metallstempeln. Ab dem frühen Mittelalter erhielten außerdem viele Bucheinbände eine Blindprägung.

Auch beim modernen, heutigen Blindprägen von Visitenkarten, Flyern, Postkarten etc. kommt ein Stempel bzw. ein sogenanntes Prägewerkzeug zum Einsatz, das anhand der Vorlage erstellt wird. Dieser Stempel besteht in der Regel aus Metall oder Kunststoff und verformt während des Prägedrucks das Papier oder einen anderen Bedruckstoff dreidimensional. Die Bezeichnung „blind“ für diese Form des Prägeverfahrens kommt daher, dass dabei keine farbigen Folien wie etwa bei der Heißfolienprägung eingesetzt werden, es also keine zusätzliche visuelle Hervorhebung gibt. Pinguin Druck nutzt für die Blindprägung, die manchmal auch Reliefprägung oder Blindpressung genannt wird, unter anderem diese Maschinen:

  • Kama ProCut 74
  • Heidelberg Tiegel A4 & A3
Blindprägung
 

Blindprägung als Druckveredelung

Das Besondere an Druckprodukten mit Blindprägung ist der haptische und damit plastische Effekt der veredelten Stellen – das Ergebnis des Prägestempels, der unter Einsatz von Druck und Wärme das Papier dauerhaft verformt. Hinzu kommt eine visuelle Wirkung der geprägten Flächen bzw. Motive: der Kontrast von Licht und Schatten, der sich aufgrund der Dreidimensionalität einstellt!

Beliebt ist der Einsatz von Blindprägungen daher zum Beispiel bei edlen Visitenkarten oder bei Geschäftsausstattungen und Druckprodukten zur Unternehmens- bzw. Firmenpräsentation. In unserer Online-Online Druckerei können Sie auf vielen verschiedenen Druckprodukten Blindprägungen realisieren lassen:

Kombination von Blindprägungen mit anderen Druckveredelungen

Außerdem bietet Pinguin Druck Ihnen die Möglichkeit, die mit einer Blindprägung versehenen Produkte mit weiteren Veredelungsverfahren und Weiterverarbeitungstechniken zu kombinieren wie etwa UV-Lackierung, Glitzersilber, Kaschierungen oder Heißfolienprägungen in Gold, Silber und Laser. Als ideale Papiere für die Blindprägung kommen sowohl gestrichene als auch ungestrichene Varianten zum Einsatz. Sehr leichte Papiere, wie etwa sehr dünnes Briefpapier, sind dagegen weniger geeignet, denn es besteht hier die Gefahr, dass die Prägekanten aufgrund des Pressdrucks brechen.

Wichtig: Bitte bedenken Sie bei der Gestaltung Ihrer Vorlage, dass auf der Rückseite Ihres Druckprodukts mit Blindprägung die dreidimensionale Verformung ebenfalls zu sehen und zu erfühlen ist – bei dünneren bzw. leichteren Papieren stärker als bei dicken (schweren) Materialien. Den notwendigen Stempel bzw. das Prägewerkzeug fertigen wir nach Ihren Vorgaben individuell an. Es steht Ihnen für spätere Produktionen in unserer Online-Druckerei jederzeit wieder zur Verfügung. Geben Sie dafür bitte die alte Bestellnummer an.

Ob edle Visitenkarten, Postkarten oder Klappkarten mit einem Haptik-Highlight oder veredelte Geschäftsausstattungen: Setzen Sie die Blindprägung gezielt für Ihr Produkt ein und lassen Sie die Effekte dieser klassischen Druckveredelung auf den Betrachter wirken!

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