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Der sicherste Weg, ein druckfähiges PDF zu erzeugen, ist unserer Meinung nach der über eine Postscriptdatei und den Distiller. Um Ihre PDFs zu kontrollieren, kommen Sie an den Erwerb von Acrobat Professional nicht herum. Es sollte dann also auch kein Problem sein, korrekte Distiller-
Einstellungen vorzunehmen und ein PDF zu schreiben. Ein kontrolliertes PDF ist zur Zeit der sicherste Weg, Daten an die Druckerei zu geben. Schon eine falsche Schriftart oder ein falsch platziertes Bild in offenen Dokumenten machen meist ein Neudruck erforderlich, der neben den Kosten auch Ärger mit Ihren Kunden bringt.
Oft ist der zeitliche Rahmen heutzutage so eng, daß ein Neudruck gar nicht möglich ist, fehlende Umsätze wegen nicht vorhandener Werbung sind die Folge. Auch sehen wir bei der Kontrolle von PDFs viel eher mögliche Fehler, als das bei offenen Formaten möglich ist. Wir können nur empfehlen, alle Dokumente vor der Weitergabe an die Druckerei in ein PDF zu konvertieren.
Der Distiller erzeugt aus einer Postscripdatei das PDF. Dazu müssen wir erst einmal eine Postscript-Datei erstellen.
Bevor wir eine Postscript-Datei erzeugen können, brauchen wir einen virtuellen Drucker. Dieser macht nichts anderes als ein normaler Postscriptdrucker,
an den ja auch eine Postscriptdatei gesendet wird und die dieser Drucker dann interpretiert. Solch eine Postscriptdatei wollen wir nun auf unserer Festplatte speichern. Bei Mac OS X ist da schon alles vorhanden, wir müssen ihn nur anlegen:
Gehen Sie bei den Systemeinstellungen auf Drucken & Faxen, es öffnet sich das Druckermenü. Wenn Sie Acrobat installiert haben, sollte der Drucker (im Bild Adobe PDF 7.0) vorhanden sein. Wenn nicht, können Sie einen virtuellen Drucker anlegen. Auch wenn Sie eine Postscripdatei abgeben möchten, müssen Sie diesen Weg wählen. Zuerst müssen Sie sich die Acrobat Distiller PPD herunterladen. Diese finden Sie unter www.adobe.com, dann unter downloads in der Adobe Postscript3 Sektion. Entpacken und speichern sie die PPD auf Ihrer Festplatte. Im Druckermenü klicken Sie das + an, um einen neuen Drucker zu installieren. Wählen Sie die Einstellungen wie auf dem Bild rechts unten. Bei Drucken mit: wählen Sie andere und können nun die soeben heruntergeladene Acrobat Distiller PPD auswählen. Der virtuelle Drucker ist somit erstellt.
 Drucken & Faxen
 Druckerübersicht
Bevor wir eine Postscript-Datei erzeugen können, brauchen wir einen virtuellen Drucker. Dieser macht nichts anderes als ein normaler Postscriptdrucker,
an den ja auch eine Postscriptdatei gesendet wird und die dieser Drucker dann interpretiert. Solch eine Postscriptdatei wollen wir nun auf unserer Festplatte speichern. Gehen Sie unter START auf Drucker & Faxgeräte, es öffnet sich das Druckermenü. Wenn Sie Acrobat installiert haben, sollte der Drucker (im Bild Adobe PDF) vorhanden sein. Wenn nicht, können Sie einen virtuellen Drucker anlegen. Auch wenn Sie eine Postscripdatei abgeben möchten, müssen Sie diesen Weg wählen.
Zuerst müssen Sie sich die Acrobat Distiller PPD und den Druckertreiber
(Adobe Universal PostScript Windows Driver Installer) herunterladen und die PPD entpacken. Beide finden Sie unter www.adobe.com, dann unter downloads in der Adobe Postscript3 Sektion unter WIN. Entpacken und speichern sie die PPD auf Ihrer Festplatte. Führen Sie dann die soeben heruntergeladene Datei winstger.exe aus. Der Druckertreiber wird nun installiert.
 Drucker und Faxgeräte
 Druckerverbindungstyp
 Auswahl des lokalen Anschlusses
 Druckermodell auswählen
 Freigabe
 Druckerinformationen
 Installationsinformationen
Hier die wichtigsten Einstellungen bei der Installation: Stellen Sie alles so ein, wie auf den Bildern gezeigt.
Bei 2.) sollten Sie FILE: Lokaler Anschluss wählen, so wird immer eine Datei auf Ihre Platte geschrieben.
Bei 3.) gehen Sie auf den Button Durchsuchen und wählen die zuvor heruntergeladene und entpackte PPD (Acrobat Distiller).
Bei 5.) können Sie einen Druckernamen vergeben, tragen Sie also dort Postscript_schreiben ein
Bei 6.) Gehen Sie dann auf Installieren und der Druckertreiber wird installiert.
 Eingenschaften von Postscript_schreiben
Egal, ob Sie den Treiber nun von Hand installiert (es erscheint ein neuer Drucker namens „Postscript schreiben“) haben oder den vorhandenen Drucker „Adobe PDF“ benutzen, sollten Sie immer folgende Einstellungen vornehmen bzw. kontrollieren.
Wählen Sie Ihren Drucker mit der rechten Maustaste aus und klicken Sie auf Eigenschaften.
Im neuen Fenster gehen Sie auf den Reiter Geräteeinstellungen.
Hier nehmen Sie folgende Einstellungen vor:
- Grauen Text in PostScript-Grau konvertieren: JA
- Graue Grafiken in PostScript-Grau konvertieren: JA
 Erweiterte Optionen für AdobePS Acrobat Distiller
Machen Sie wieder einen Rechtsklick auf den Drucker und wählen Sie dann „Druckeinstellungen“. Im neuen Fenster gehen Sie auf den Reiter „Layout“. Unten
rechts gibt es dann einen Button „Erweitert“, so kommen Sie ins Menü links im Bild.
Stellen Sie dort bei
ein und bei
- TrueType-Schriftart: Als Softfont in den Drucker laden
 Dialog Drucken
Sie haben nun erfolgreich einen Postscriptdrucker installiert. Wenn Sie Ihren neuen Drucker nun beim Drucken auswählen, wird bei einem selber erstelltem Drucker die Postscriptdatei automatisch auf Ihre Festplatte geschrieben. Sie finden die Datei dann wahrscheinlich auf C:/.
Wenn Sie den vorhandenen Drucker „Adobe PDF“ benutzen, machen Sie demnächst
beim Drucken immer ein Häckchen bei „Ausgabe in Datei umleiten“.
So erstellen Sie demnächst immer beim Drucken eine Postscripdatei, die auf Ihrer Platte gespeichert wird. Diese Postscriptdatei verwenden wir dann später, um diese zu distillen und ein PDF zu erzeugen.
Die Distillereinstellungen in Windows und im Mac OS sind bei gleichen Versionen identisch. Auch unterscheiden sich die Einstellungen bei den verschiedenen Versionen nicht wenig voneinander. Wir erklären hier die Einstellungen für den Distiller 7, Sie sollten somit in der Lage sein, für alle Distillerversionen die richtigen Settings zum Erstellen eines druckfähigen PDFs einzustellen.
Öffnen Sie den Distiller, wählen die Standardeinstellung: Qualitativ hochwertiger Druck (oder Druckausgabequalität) und gehen Sie dann im Menü auf Voreinstellungen/Adobe PDF Einstellungen bearbeiten.
Sie können die Einstellungen wie auf den Bildern übernehmen. Hier einige Erklärungen zu den Abbildungen:
- 2.) Die Neuberechnung von Bildern ist für die Dateigröße der PDFs natürlich empfehlenswert. Allerdings sind wir der Meinung, daß es sicherer
ist, die Dateien schon in der richtigen Auflösung im Layout zu platzieren. In Photoshop verwenden Sie vielleicht für verschiedene Bilder verschiedene Verfahren der Neuberechnung der Auflösung. Hier sollen jedoch alle Bilder gleich berechnet werden. Das wird sicher zu 99% gut funktionieren, bleibt leider ein kleiner Rest, wo die Neuberechnung nicht den gewünschten Ergebnissen entspricht. Es liegt also bei Ihnen, ob Sie die Neuberechnungen automatisch durchführen möchten oder nicht. Da Sie ja nach Erstellen das PDFs nochmals kontrollieren und dann ja sehen, ob evt. Bilder nicht Ihren Wünschen entsprechen, können Sie auch eine Neuberechnung einschalten und die Werte rechts jeweils übernehmen.
Für die Komprimierung plädieren wir aber in jedem Fall für das ZIP-Format, weil dieses verlustfrei ist. Die Einstellung automatisch macht das PDF zwar sehr klein, leider werden die Bilder dann aber auch evt. in JPEGs umgewandelt. Das ist natürlich erlaubt und stellt für den Druck selber keine Probleme dar, allerdings sollten Sie dann die Bilder im fertigen PDF nochmals genauestens kontrollieren.
- 3.) Natürlich müssen, wenn das PDF gedruckt werden soll, alle Schriften eingebettet werden. Wir empfehlen keine Untergruppen. Die Dateigröße
von Schriften ist relativ klein, also kann man getrost die komplette Schrift mit einbetten. Falls die Einbettung fehlschlägt, soll natürlich keine PDF erstellt werden. Die Möglichkeit des Warnens und Weiterschreibens eines PDFs besteht zwar, allerdings können wir das Dokument ohne fehlende Schriften auch nicht drucken, bzw. wird falsch gedruckt. Also soll lieber kein PDF geschrieben werden, wenn nicht alle Fonts eingebettet
werden können, da es dann in jedem Fall Probleme im Druck geben wird. Einige Schriften sind leider vor Einbettung in ein PDF geschützt, diese dürfen Sie dann nicht verwenden. Falls es das Programm erlaubt, könnte man diese in Zeichenwege konvertieren. Es ist ratsam, alle zu verwendenen Schriften vorher in einem Dokument zu platzieren und ein Probe-PDF zu erstellen.
- 4.) Farben sollen nicht geändert werden. RGB bleibt RGB, Sonderfarben bleiben erhalten. Stellen Sie dort ein Farbprofil ein, kann es passieren, daß sich auch Ihre CMYK-Werte verändern. Nur der im Farbmanagement wirklich wissende Grafiker sollte eine Konvertierung in ein anderes Profil hier vornehmen, alle anderen sollten Ihre Bilder in Photoshop konvertieren und im Layoutprogramm mit CMYK-Werten arbeiten.
- 5.) Die wichtigesten Einstellungen hier sind das Überschreiben durch Postscript und Smooth Shades. Da wir uns nun hier tolle PDF-Einstellungen
erarbeitet haben, möchten wir natürlich nicht, daß ein im Postscript eingebetteter Code daherkommt und alle unseren schönen Einstellungen überschreiben darf. Smooth Shades sind erst seit Postscript 3 bekannt. Prinzipiell wurde die „Auflösung“ von Verläufen (Shades) erhöht, so daß diese nun mehr Abstufungen enthalten können. Dieser Punkt versucht, Verläufe aus Postscript 1 + 2 -Versionen zu erkennen und wandelt diese in die weicheren Postscript3 Verläufe um.
- 6.) PDF-X wurde (wird) häufig diskutiert und oft verwendet. Wenn im Layoutprogramm alle Dateivorgaben beachtet und alle Einstellungen wie beschrieben im Distiller angewendet wurden, wird der Druck dieses PDFs auch möglich sein. Wenn ein PDF-X erstellt werden soll, dann erst nach dem Preflight in Acrobat. Wenn es dort keine Probleme gibt, kann man sehr leicht mit einem Klick auf einen Button ein PDF-X erstellen.
Sichern Sie nun Ihre Einstellungen mit Speichern unter... und wählen Sie einen passenden Namen, z.B. Pinguindruck. Im Distiller können Sie nun unter Standardeinstellungen Ihre neuen Settings auswählen und anwenden.
Um eine Postscripdatei aus Indesign zu erstellen, müssen der virtuelle Drucker und die Distiller-PPD vorhanden sein. Mit Datei->Drucken wird das Druckmenü aufgerufen. Das Druckmenü ist bei Mac OS X und Windows gleich.
Allgemein:
Wählen Sie zuerst den zuvor installierten Drucker Adobe PDF oder Postscript erstellen (oder den Namen, den Sie bei der Installation des Druckers
verwendet haben). Die PPD wird durch den Druckertreiber vorgegeben und sollte bei richtiger Installation Acrobat Distiller oder Adobe PDF heißen. Dann wählen Sie die zu druckenden Seiten aus. Aktivieren Sie bitte auf keinen Fall den Punkt Druckbögen. Wir setzen mit unserer Ausschießsoftware Einzelseiten zusammen, nur so können wir noch belichtungs- und buchbinderisch relevante Veränderungen vornehmen. Wollen
Sie ein mehrseitiges Dokument drucken, indem bewußt leere Seiten vorhanden sind, sollten Sie die Option „Leere Seiten drucken“ anwählen.
Somit stimmt die Seitenreihenfolge auch bei leeren Seiten.
Konfiguration:
Wenn beim Papierformat „Benutzerdefiniert“ gewählt wird, passt sich die Größe der zu druckenden Seite automatisch an. Alle Werte, die in Indesign
in Klammern stehen, werden dynamisch errechnet. Mehr Anschnitt würde hier auch richtigerweise ein grösseres Papierformat zur Folge haben. Die Skalierung sollte 100% betragen, d.h. die Daten werden in Originalgröße gedruckt. Als Seitenposition ist Zentriert anzuwählen, so das die Seite mittig auf dem gewähltem Papierformat steht.
Marken und Anschnitt:
Bitte aktivieren Sie das Häkchen bei Schnittmarken, der Seite werden dann automatisch die Schnittmarken hinzugefügt. Der Offset-Wert bedeutet,
daß alle Marken um diesen Wert außerhalb des Dokuments angelegt werden. Layouten Sie also mit einem Anschnitt von 3 mm, so sollten Sie den Offset nicht unter 3 mm stellen, damit die Schnittmarken nicht innerhalb des Anschnitts liegen. Wir empfehlen, diesen Wert auf 3 mm zu stellen, da Sie selten mehr Anschnitt benötigen. Andere Marken können Sie nach Wunsch aktivieren, wir benötigen Sie jedoch nicht. Als Anschnitt sollten Sie mindestens den Wert einstellen, den Sie als Anschnitt verwendet haben. Layouten Sie z.B. mit 2 mm Anschnitt im Dokument
und stellen den Anschnitt hier versehentlich auf 0 mm, so wird der Anschnitt in der Druckdatei weggelassen und nur bis zur Schnittkante gedruckt. Wir empfehlen, den Wert auf 3 mm zu stellen und zu belassen, da Sie kaum einmal mehr als 3 mm Anschnitt brauchen werden und zuviel Anschnitt ja nicht schadet.
Ausgabe:
Wählen Sie hier bei Farbe „Composit unverändert“. Volltonfarben werden so mit ausgegeben und alle Farbwerte des Dokumentes bleiben erhalten.
Die Volltonfarben (Sonderfarben), die Sie im Dokument verwendet haben, sehen Sie noch einmal unter Druckfarben. Wollten Sie nur in CMYK layouten und sehen Sie hier noch eine zusätzlich Sonderfarbe, so müssen Sie den Druck abbrechen und die Sonderfarbe im Dokument in eine Prozessfarbe umwandeln.
Grafiken:
Übernehmen Sie alle Einstellungen vom Bild. Bei Bilder sollten Sie „Alle“ im Punkt Daten senden auswählen.
Farbmanagement:
Da wir hier ohne aktiviertem Farbmanagement in Indesign arbeiten, stehen hier keine Optionen zur Verfügung. Sollten Sie doch mit eingeschaltetem Farbmanagement
(von uns nur dem wirklich wissendem Grafiker empfohlen - siehe Farbmanagement) arbeiten, können Sie hier eine Konvertierung der Farben für die Ausgabe mit verschiedenen Optionen einstellen oder das Farbmanagement im Druck abstellen.
Erweitert:
Da alle Bilder komplett in der Postscriptdatei enthalten sein sollen, wird die OPI-Bildersetzung abgewählt. Sehr wichtig ist die Transparenzreduzierung, die unbedingt auf „Hohe Auflösung“ gestellt werden muß. Im Postscript sind keine Transparenzen erlaubt, sollten Sie also transparente Objekte (auch Schlagschatten
usw. sind solche Objekte) müssen diese umgewandelt werden. Indesign wird solche Vektorobjekten evt. in Pixelobjekte konvertieren, die hohe Auflösung
veranlaßt Indesign dazu, hochaufgelöste Pixelobjekte zu erzeugen.
 Drucken
Wenn Sie nun auf Drucken gehen, sollte die Postscriptdatei auf Ihrem Rechner erstellt werden. Sollten die virtuellen Drucker nicht korrekt eingerichtet
sein, können Sie beim MAC OS X auch auf Drucker klicken und unter PDF den Menüpunkt „PDF als PostScript sichern...“ auswählen. Bei Windows achten Sie bitte auf das gesetzte Häkchen bei „Ausgabe in Datei umleiten“.
Danach öffnen Sie den Distiller, wählen Ihre vorher eingestellten Settings (siehe Distiller-Einstellungen) und schieben die Postscriptdatei in den Distiller.
Um eine Postscripdatei aus Quark zu erstellen, müssen der virtuelle Drucker und die Distiller-PPD vorhanden sein. Mit Datei->Drucken wird das Druckmenü aufgerufen. Quark hat eine eigene Verwaltung für die PPDs. Wir empfehlen die Erstellung eines Ordners mit allen PPDs, die in Quark gebraucht werden. Dann kann man in Quark diesen Ordner benutzen und verwaltet dort nur die PPDs, die auch benutzt werden. Alternativ
kann auch der PPD-Ordner des Systems genommen und alle nicht gebrauchten PPDs deaktiviert werden.
 Postscript aus Quark XPress
Die PPD-Verwaltung von Quark Xpress finden Sie unter Hilfsmittel -> PPD-Manager.
Um die heruntergeladene Acrobat Distiller-PPD in Quark zu installieren, wählen Sie entweder den Ordner
aus, in den Sie die PPDs kopiert haben oder den PPD-Ordner des Systems. Dort sollte dann auch die Distiller PPD (evt. Acrobat PDF) erscheinen. PPDs, die Sie nicht benötigen, können Sie deaktivieren.
Layout
Wählen Sie hier die zu druckenden Seiten aus. Aktivieren Sie bitte auf keinen Fall den Punkt Montagefläche. Wir setzen mit unserer Ausschießsoftware
Einzelseiten zusammen, nur so können wir noch belichtungs- und buchbinderisch relevante Veränderungen vornehmen. Wollen Sie ein mehrseitiges Dokument drucken, indem bewußt leere Seiten vorhanden sind, sollten Sie die Option „Leere Seiten drucken“ anwählen. Somit stimmt die Seitenreihenfolge auch bei leeren Seiten. Bei Versatz stellen Sie ein, wie weit die Passkreuze von der Schnittkante entfernt sind. Die Passkreuze sollten außerhalb des Anschnitts sein. 10 pt entsprechen ca. 3,5 mm.
Einstellungen
Wählen Sie unter Druckerbeschreibung Ihre Acrobat Distiller-PPD (evt. auch Adobe-PPD). Die Papiergröße muss größer sein als das Dokumentenformat
plus Marken. Zur Kontrolle können Sie den Reiter Voransicht wählen, wenn es dort rote Bereiche gibt, sollten Sie die Papiergröße vergrößern. Bei einem A4-Dokument empfiehlt sich also A3. Wir möchten natürlich das Dokument in 100% zentriert auf dem Bogen ausgeben.
Ausgabe
Wenn Sie Quark 6 besitzen, stellen Sie bei Farbe Drucken „DeviceN“ ein. Bei früheren Quarkversionen gibt es leider diese Einstellung noch nicht, stellen Sie dort bitte Composit-CMYK bzw. CMYK ein. Allerdings kann werden dann keine Verläufe in Sonderfarben und bei Quark 4 keine eingefärbten TIFs ausgegeben. Kontrollieren Sie bitte abschließend das PDF auf die richtige Farbigkeit.
Optionen
Wichtig ist hier die vollauflösende Tiff-Ausgabe. Im späteren PDF ist zu prüfen, ob alle Elemente, die auf überdrucken gestellt wurden, auch wirklich überdruckt werden. Das Häkchen bei EPS-Schwarz überdrucken ist kein Garant für die korrekte Überdruckung.
Ebenen
Sollten Sie mit Ebenen im Dokument gearbeitet haben, können Sie hier einstellen, welche Ebenen mit ausgegeben werden.
Anschnitt
Sie sollten einen gleichmäßigen Anschnitt für das Dokument einstellen, die Größe des Anschnitts tragen Sie bei Betrag ein. Als Anschnitt sollten Sie mindestens den Wert einstellen, den Sie als Anschnitt verwendet haben. Layouten Sie z.B. mit 2 mm Anschnitt im Dokument und stellen den Anschnitt hier versehentlich auf 0 mm, so wird der Anschnitt in der Druckdatei weggelassen und nur bis zur Schnittkante gedruckt. Wir empfehlen,
den Wert auf 3 mm zu stellen und zu belassen, da Sie kaum einmal mehr als 3 mm Anschnitt brauchen werden und zuviel Anschnitt ja nicht schadet.
Sollten Sie einen OPI-Server verwenden, können Sie noch Optionen dafür einstellen, normalerweise wird hier nichts aktiviert. Im letzten Fenster
können Sie alle Angaben nochmals überprüfen, besonders wichtig ist hier die Vorschau. Hier können Sie sehen, ob die Druckdatei auf das gewählte Papierformat passt. Sollten Sie hier rote Flächen haben, ist das Papierformat wahrscheinlich zu klein und muß geändert werden.
 Drucken.
Wenn Sie nun auf Drucken gehen, wählen Sie hier Ihren vorher erstellten virtuellen Drucker (siehe Drucker installieren) oder Adobe PDF, nun sollte die Postscriptdatei auf Ihrem Rechner erstellt werden. Sollten die virtuellen Drucker nicht korrekt eingerichtet sein, können Sie beim MAC OS X auch auf Drucker klicken und unter PDF den Menüpunkt „PDF als PostScript sichern...“ auswählen. Bei Windows achten Sie bitte auf das gesetzte Häkchen bei „Ausgabe in Datei umleiten“.
Danach öffnen Sie den Distiller, wählen Ihre vorher eingestellten Settings (siehe Distiller-Einstellungen) und schieben die Postscriptdatei in den Distiller.
Um eine Postscripdatei aus Freehand zu erstellen, müssen der virtuelle Drucker und die Distiller-PPD vorhanden sein. Mit Datei->Drucken wird das Druckmenü aufgerufen.
Wählen Sie hier Ihren vorher erstellten virtuellen Drucker (siehe Drucker installieren) oder Adobe PDF, und wählen Sie im dritten Auswahlmenü (Kopien und Seiten - links im Bild verdeckt) Freehand MX aus. Nun können Sie die Druckoptionen einstellen:
Wenn Sie den richtigen Drucker gewählt haben, sollte bei PPD schon die richtige
PPD stehen (evt. auch Adobe PDF). Wenn nicht, bitte den richtigen Drucker auswählen. Klicken Sie das Häckchen vor PPD an. Unter Farbauszüge wählen Sie Probedruck.
Bei Bildverarbeitung wählen Sie ebenfalls die Einstellungen wie auf dem Bild zu sehen. Mit ausgeschaltetem (von uns empfohlen) Farbmanagement sollten Sie hier RGB nicht in Prozess konvertieren, setzen Sie lieber alles vorher schon in CMYK. Die Papiergröße muss größer sein als das Dokumentenformat plus Marken.
Zur Kontrolle schauen Sie auf die Vorschau, sollte dort nicht das gesamte Dokument plus Marken zu sehen sein, müssen Sie die Papiergröße vergrößern. Bei einem A4-Dokument empfiehlt sich also A3.
 Drucken
 Drucken
Klicken Sie auf OK, um das Erweitert-Fenster zu schließen. Wenn Sie nun auf Drucken gehen, sollte die Postscriptdatei auf Ihrem Rechner erstellt werden. Sollten die virtuellen Drucker nicht korrekt eingerichtet sein, können Sie beim MAC OS X auch auf PDF klicken und dort den Menüpunkt „PDF als PostScript sichern...“ auswählen. Bei Windows achten Sie bitte auf das gesetzte Häkchen bei „Ausgabe in Datei umleiten“.
Danach öffnen Sie den Distiller, wählen Ihre vorher eingestellten Settings (siehe Distiller-Einstellungen) und schieben die Postscriptdatei in den Distiller.
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