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Soll ein Flyer partiell oder vollflächig mit UV-Lack bedruckt werden, so muß die Farbe „Lack“ (grosses L) heissen. Diese wird dann von unserem Vorstufenprogramm als Lack erkannt. Da Lack durchsichtig ist, müssen die Elemente mit der Farbe Lack immer auf überdrucken stehen, da sonst die darunterliegende Farbe überdeckt, also nicht mit gedruckt wird. Die Farbe Lack wird von uns auch automatisch -wenn im PDF noch möglich- auf überdrucken gestellt.
Bitte beachten Sie bei der Gestaltung, dass nicht mehr als 15% pro Seite mit Glitzerlack belegt sind. Das kleinstmögliche Format misst 8,5cm x 5,5cm.
Wenn Sie in Photoshop layouten, müssen Sie einen neuen Volltonkanal anlegen und diesen Lack nennen. Die Farbe ist frei wählbar, (bei uns hat sich Magenta als Lackfarbe durchgesetzt), damit Sie die darunter liegenden Objekte erkennen, empfehlen wir, die Solidität auf 0% zu setzen.
 UV Lack
Wenn Sie jetzt nur den Lackkanal in der Kanäle-Palette anklicken wird alles, was Sie nun schreiben, malen, einfügen... auf diesen Lackkanal abgebildet. Selbst ein kopiertes und in den Lackkanal eingesetztes Objekt wird nur auf dem Lackkanal abgebildet. Beachten Sie bitte, daß Sie eine Farbe von 100% (z.B. 100% schwarz) benutzen, um in diesem Kanal zu arbeiten. Die Farbe Lack sollte immer 100% betragen, eine gerasterte durchsichtige Farbe macht keinen Sinn. Wählen Sie vorher ein 50%-iges Schwarz, wird auch auf Ihrem Lackkanal nur mit 50% gearbeitet. Möchten Sie Ihr Bild in Indesign weiter bearbeiten, können Sie das Dokument als .PSD-Datei speichern, ansonsten wählen Sie bitte das .DCS 2.0-Format (siehe Speichern in Photoshop)
 UV Lack in Indesign
In Adobe Indesign wählen Sie Lack als ganz normale Farbe aus und stellen die Objekte später auf überdrucken. Für eine neue Farbe wählen Sie in der Palette Farbfelder -> Neues Farbfeld. Es öffnet sich ein neues Fenster. Dort geben Sie den Farbnamen „Lack“ ein. Da diese Farbe nicht aus CMYK zusammengesetzt werden soll, wählen Sie bei Farbtyp „Volltonfarbe“. Der Farbmodus ist egal, wir verwenden zur besseren Übersicht Magenta als Lackfarbe, Sie könnten auch jede andere wählen. Diese Farbe wird ja so nicht gedruckt, wir wählen hier nur eine Farbe, um den Lackkanal sichtbar zu machen. Später werden alle Elemente, die in diesem Kanal abgebildet werden, im Siebdruck als durchsichtiger Lack verdruckt. Wichtig ist, das alle Objekte, die im UV-Lack gedruckt werden sollen, eine Farbdeckung von 100% besitzen (eine gerasterte durchsichtige Farbe macht keinen Sinn) und das Attribut überdrucken bekommen, da die Elemente darunter ja noch zu sehen sein sollen. Im Fenster->Attribute sind also alle Elemente auf Überdrucken zu stellen, die die Farbe Lack bekommen. Bei aktivierter Überdruckenvorschau in Indesign (Ansicht->Überdruckenvorschau) kann man das im Layout schon erkennen, Gewissheit liefert auch die Separationsvorschau, wenn man mit dem Mauszeiger über die Lackfläche fährt. Es sollten dann die anderen Farben unter dem Lack noch angezeigt werden.
 UV Lack in Freehand
In Macromedia Freehand wählen Sie Lack als ganz normale Farbe aus und stellen die Objekte später auf überdrucken. Leider bietet Freehand keine Überdrucken-Ansicht. Sie müssen also „blind“ jedes Objekt auf überdrucken stellen und später im PDF visuell kontrollieren. Für eine neue Farbe wählen Sie in der Palette Farbmischer (im Menü unter Fenster->Farbmischer) am besten 100% Magenta. Die Zusammensetzung der Farbe ist eigentlich egal, wir verwenden zur besseren Übersicht Magenta als Lackfarbe, Sie könnten auch jede andere wählen. Diese Farbe wird ja so nicht gedruckt, wir wählen hier nur eine Farbe, um den Lackkanal sichtbar zu machen. Später werden alle Elemente, die in diesem Kanal abgebildet werden, im Siebdruck als durchsichtiger Lack verdruckt. Wichtig ist, das alle Objekte, die im UV-Lack gedruckt werden sollen, eine Farbdeckung von 100% besitzen (eine gerasterte durchsichtige Farbe macht keinen Sinn) und das Attribut überdrucken bekommen, da die Elemente darunter ja noch zu sehen sein sollen. Dann klicken dann auf das Icon „Zu Farbfelder hinzufügen“. Es öffnet sich ein neues Fenster. Dort geben Sie den Farbnamen „Lack“ ein. Da diese Farbe nicht aus CMYK zusammengesetzt werden soll, wählen Sie bei Farbtyp „Vollton“ und klicken auf Hinzufügen. Nun erscheint im Fenster „Farbfelder“ Ihre neue Farbe. Kursiv gestellte Farben sind Prozessfarben, die Farbe Lack sollte also nicht kursiv dargestellt werden. Jetzt können Sie mit die neue Farbe verwenden. Um die Objekte, die später im UV-Lack gedruckt werden sollen, auf Überdrucken zu stellen, müssen Sie die Überdrucken-Eigenschaft für die jeweiligen Objekte einstellen. Dazu wählen Sie die Palette Fenster->Objekt und wählen Ihr Objekt im Layout aus. Wählen Sie dann aus, welche Elemente im Objekt überdruckt werden sollen und setzen bei diesen das Häkchen vor Überdrucken. Erzeugen Sie nun eine PostScriptdatei und distillen diese zu einem PDF, wie oben beschrieben. Kontrollieren Sie später im fertigen PDF, ob alle Lack-Elemente auch wirklich auf Überdrucken gestellt wurden.
 UV Lack in QuarkXpress
In Quark Xpress wählen Sie Lack als ganz normale Farbe aus und stellen die Objekte später auf überdrucken. Leider bietet Xpress (hier Version 6.5) keine Überdrucken-Ansicht. Sie müssen also „blind“ jedes Objekt auf überdrucken stellen und später im PDF visuell kontrollieren. Für eine neue Farbe öffnen Sie das Fenster „Farben“ (im Menü unter Bearbeiten->Farben...) und klicken auf Neu. Wählen Sie im folgendem Fenster 100% Magenta. Die Zusammensetzung der Farbe ist eigentlich egal, wir verwenden zur besseren Übersicht Magenta als Lackfarbe, Sie könnten auch jede andere wählen. Diese Farbe wird ja so nicht gedruckt, wir wählen hier nur eine Farbe, um den Lackkanal sichtbar zu machen. Später werden alle Elemente, die in diesem Kanal abgebildet werden, im Siebdruck als durchsichtiger Lack verdruckt. Wichtig ist, das alle Objekte, die im UV-Lack gedruckt werden sollen, eine Farbdeckung von 100% besitzen (eine gerasterte durchsichtige Farbe macht keinen Sinn) und das Attribut überdrucken bekommen, da die Elemente darunter ja noch zu sehen sein sollen. Geben Sie den Namen „Lack“ ein. Da diese Farbe nicht aus CMYK zusammengesetzt werden soll, wählen Sie bei Farbtyp „Volltonfarbe“ und klicken auf OK, im Farbfenster dann auf Sichern. Nun erscheint im Fenster „Farben“ (im Menü unter Fenster->Farben zeigen) Ihre neue Farbe. Jetzt können Sie mit die neue Farbe verwenden. Um die Objekte, die später im UV-Lack gedruckt werden sollen, auf Überdrucken zu stellen, müssen Sie die Überdrucken- Eigenschaft für die jeweiligen Objekte einstellen. Dazu wählen Sie die Palette Fenster->Überfüllung zeigen und wählen Ihr Objekt im Layout aus. Stellen Sie dann diese Objekte auf Überdrucken. Sie müssen die Elemente des Objektes auswählen, die Sie überdrucken möchten, bei einem Rechteck ist das wahrscheinlich der Hintergrund. Erzeugen Sie nun eine PostScriptdatei und distillen diese zu einem PDF, wie oben beschrieben. Kontrollieren Sie später im fertigen PDF, ob alle Lack-Elemente auch wirklich auf Überdrucken gestellt wurden.
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